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Panikstörung

Epidemiologie

Die Panikstörung ist eine Krankheit, die ziemlich häufig auftritt. Ihre geschätzte Lebenszeitprävalenz liegt bei 1,5 bis 3,8 %. Bis zu 15 % aller US-Amerikaner erleben wahrscheinlich einmal in ihrem Leben eine Panikattacke (Katerndahl und Realini, 1993).

Bei Frauen liegt die Wahrscheinlichkeit einer Panikattacke 2,5-3-mal höher als bei Männern und das Rezidivrisiko nach Remission ist doppelt so hoch (Yonkers et al., 1998). Ein geringer Bildungsstand korreliert mit einer höheren Inzidenz. Die Inzidenz ist generell geringer bei Menschen, die einer geregelten Arbeit nachgehen, fest gebunden sind und nicht alleine leben. Ungefähr ein Drittel aller Patienten mit Panikstörung leiden auch an Agoraphobie. Bei Frauen wird Panikstörung mit Agoraphobie doppelt so häufig diagnostiziert wie bei Männern.

Am häufigsten tritt die Krankheit erstmals in der Pubertät und im frühen Erwachsenenalter auf. Die Panikstörung kann jedoch jederzeit einsetzen. Besonders ausgeprägt ist das Risiko einer Panikattacke zwischen dem 25. und 44. Lebensjahr.

 

 

 

 

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