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Panikstörung

Verlauf

Panikattacken haben anscheinend einen chronischen Verlauf mit zunehmendem und abnehmendem Schweregrad. Bei einigen Patienten ist die Dauer der Dysfunktion begrenzt und die Störung tritt nur einmalig auf, während andere an einer schweren, chronischen Form der Störung leiden. Bei Patienten mit assoziierter Agoraphobie ist der Verlauf in der Regel heftiger und komplizierter. Eine frühzeitig einsetzende Behandlung kann die Dauer verkürzen und Komplikationen wie Agoraphobie und Depression vermeiden. Neue wissenschaftliche Ergebnisse stützen die Hypothese, dass eine Panikstörung eine Krankheit ist, bei der u. a. Abnormalitäten des zentralen serotonergen Systems und spezifische Genfolgen eine Rolle spielen (DeVane, 1997; Estivill, 2001 - Human Genome Project).

 

 

 

 

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