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Demenz

Epidemiologie

Demenz tritt in der Regel im mittleren Erwachsenenalter auf. Bei einigen Patienten zeigen sich die ersten Symptome jedoch sehr viel früher, werden aber häufig erst später erkannt. Die Inzidenz der Alzheimer-Krankheit nimmt mit zunehmendem Alter zu. Bei 0,5 % aller Personen zwischen dem 65. und 69. Lebensjahr wird die Krankheit jährlich diagnostiziert; 1 % pro Jahr der Diagnostizierten sind zwischen dem 70. und 74. Lebensjahr, 2 % pro Jahr zwischen dem 75. und 79. Lebensjahr, bei 3 % pro Jahr zwischen dem 80. und 84. Lebensjahr und 8 % pro Jahr haben das 85. Lebensjahr überschritten.

Die Alzheimer-Krankheit kann auch in einer familiären Form auftreten, wobei die Vererbung normalerweise autosomal dominant verläuft und die Erstmanifestation früh auftritt. Die große Mehrheit der Alzheimer-Patienten sind jedoch ältere Menschen. Einige Hinweise lassen vermuten, dass auch diese Form eine Erbkomponente enthält und dass Menschen mit einem bestimmten Gen (oder Genen) ein höheres Risiko tragen, die Krankheit zu entwickeln. Bei Patienten mit Down-Syndrom ist das Alzheimer-Risiko auf Grund bestimmter chromosomaler Abnormalitäten besonders hoch.

 

 

 

 

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