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DemenzKomorbiditätWie an anderer Stelle erwähnt, kann eine major depressive Episode ein Pseudodemenz-Syndrom verursachen, das bei wirksamer Antidepressiva-Therapie wieder abklingt. Komorbide Depression bei Demenz tritt jedoch sehr häufig auf, insbesondere im Frühstadium der degenerativen Störung, wenn der Patient noch erkenntnisfähig ist. Dies kann eine Frühdiagnose komplizieren; eine Versuchstherapie mit Antidepressiva sollte die Differenzierung jedoch erleichtern. Selbst wenn die Primärdiagnose Demenz ist, kann eine komorbide Depression die noch erhaltenen kognitiven Funktionen erheblich mindern und muss deshalb behandelt werden, und zwar zeitgleich mit den Maßnahmen im Rahmen des Demenz-Managements. Wenn ein Patient die Kriterien für eine Major Depression, beispielsweise die der DSM-IV, erfüllt, sollte diese Diagnose wie jede andere in die Patientenakte aufgenommen werden. |
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