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Morbus Parkinson

Einleitung

Das Parkinson-Syndrom umfasst eine Vielzahl von Syndromen und Störungen unterschiedlicher Ätiologie und lässt sich grob in drei Kategorien unterteilen:

  • Morbus Parkinson morbus parkinson (PD)
  • Parkinson-Plus (PD-Plus)-Störungen
  • Sekundäres Parkinson-Syndrom

Parkinson-Störungen sind progressive, degenerative Störungen des Zentralnervensystems, die klinisch durch Bewegungsstörungen gekennzeichnet sind. Krankheitsursache ist ein Verlust von Dopamin und Noradrenalin produzierenden Neuronen neuronen in den Stammganglien stammganglien und dem Locus caeruleus locus caeruleus im Gehirn.

In diesem Bereich des Brain Explorers stehen die klinische Behandlung und die Prognose von PD im Mittelpunkt. Eine wirksame Behandlung und eine günstige Prognose sind jedoch von einer korrekten Differenzialdiagnose der Krankheit abhängig, die wiederum eine eindeutige Identifizierung der zugrunde liegenden Ursachen der Anzeichen und Symptome von PD verlangt.

Ungefähr 80 % aller Parkinson-Patienten leiden an PD, die nach James Parkinson benannt ist, der 1817 als erster eine brauchbare Beschreibung des Syndroms vorlegte. Einige Jahre später (1841) bezeichnete Marshall Hall das Syndrom anschaulicher als Paralysis agitans. Diese frühen Beschreibungen konzentrieren sich auf die externen Symptome: steife Muskeln, Rigor und Tremor tremor. 1860 schlug Charcot die Bezeichnung "la maladie de Parkinson" vor.

Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass die Terminologie zum Parkinson-Syndrom weltweit nicht einheitlich ist. So können die Begriffe Parkinson-Syndrom, Parkinsonismus oder atypischer Morbus Parkinson als Synonyme für das Parkinson-Syndrom oder als Beschreibung eines Falls verwendet werden, der zwar kein PD darstellt, dessen Symptome aber mehr denen von PD als denen von PD-Plus-Störungen ähneln. Bei Patienten mit Verdacht auf PD sollte man deshalb den Begriff "Morbus Parkinson" nur in solchen Fällen verwenden, in denen die Diagnose zumindest höchst wahrscheinlich ist.

 

 

 

 

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