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DemenzEinleitungEin Verdacht auf Demenz besteht in der Regel dann, wenn entweder der Patient selbst oder ein naher Angehöriger entsprechende Sorgen oder Berichte vorbringen. Der Hausarzt mit seinem möglicherweise umfangreichen Wissen über die medizinische Vorgeschichte des Patienten und seine soziale Situation, ist wahrscheinlich der erste Arzt, dem die Beschwerden vorgetragen werden. Dies kann sich bei der Beurteilung, ob die geschilderten Symptome durch eine Demenz verursacht werden, als ausgesprochen hilfreich erweisen. Besteht der Verdacht auf Demenz, ist die Differenzialdiagnose ein entscheidender Faktor für die weitere klinische Behandlung der Störung. Die Wahrscheinlichkeit einer degenerativen Störung kann anfänglich ohne weiteres vom Allgemeinarzt festgestellt werden. Da die Differenzialdiagnose der Demenz in der Regel jedoch spezielle Techniken und Verfahren verlangt, muss der Patient für eine vollständige Diagnose normalerweise zu einem Facharzt überwiesen werden, der über die erforderlichen Einrichtungen und das nötige Wissen verfügt. Die Alzheimer-Krankheit ist mit 50 bis 75 % aller Demenzfälle die häufigste Form der Demenz. Man geht heute davon aus, dass ungefähr 5 bis 8 % aller Menschen über 65 an dieser Krankheit leiden. Die Progression der Alzheimer-Krankheit verläuft langsam, aber stetig über mehrere Jahre. Die Lebenserwartung eines Patienten mit Alzheimer-Krankheit beträgt ab dem Diagnosezeitpunkt 6 bis 8 Jahre, einige Patienten leben aber auch bis zu 20 Jahre mit der Krankheit. |
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